Schule in Duisburg Bissingheim

Grundschule mit Montessori-Zweig

An der Hermann-Grothe-Str. in Duisburg Bissingheim, direkt gegenüber dem neu gestaltetem Dorfplatz befindet sich die Bissingheimer Grundschule. Die GGS Hermann-Grothe-Straße ist eine sog. OGTS - Offene Ganztagsschule. Gut 200 Kinder gehen hier zur Schule. Im Gebäude der Schule ist auch ein Kindergarten untergebracht, eine Zweigstelle des Kindergartens ist auch am Märchenweg. Übrigens verfügt die Grundschule Bissingheim über einen Förderverein.

Die Schule ist in fast allen Jahrgängen zweizügig besetzt. Neben der klassischen Schulausbildung gibt es an der der GGS Hermann-Grothe-Str. in Duisburg Bissingheim auch einen Montessori-Zweig. Die Grundschule in Bissingheim ist eine von zwei Grundschulen in Duisburg, die als Montessori Grundschule fungieren. In ihrer Pädagogik legt Maria Montessori besonderen Schwerpunkt auf folgende Kernpunkte, die sich wie ein roter Faden durch ihre Gedanken ziehen.


Montessori Pädagogik in Duisburg Bissingheim

Die Schulung der Wahrnehmungsfunktionen Montessori wählt bestimmtes Arbeitsmaterial aus im Hinblick auf die Fähigkeit des Kindes, die Welt erst sinnlich, später auch begrifflich zu erfassen. Das Kind soll dabei seine Beobachtungsgabe, sein Zuordnungs- und Unterscheidungsvermögen üben und so vom konkreten Schauen zum abstrakten Denken gelangen.
Programmierte Vorbereitung durch die Erzieherin, Übung, Präzision und Vervollkommnung durch die Aktivität des Kindes. Durch die programmierte Vorbereitung durch die Erzieherin übt das Kind den Umgang mit dem Material und erreicht damit durch zunehmende Präzision die Vervollkommnung seines sinnlichen Erfahrungsraumes. Montessori sieht diesen Prozess als Voraussetzung für die Entwicklung zwischenmenschlicher, persönlicher Fähigkeiten an.
Die vorbereitete Umgebung. Maria Montessori versteht darunter eine den Bedürfnissen der Kinder angepasste Umgebung mit geregelten Anreizen im abgestuften Material
Sensitive Perioden. Im Alter von 0 bis 6 Jahren zeigt das Kind eine außergewöhnliche Sensibilität für bestimmte Lernprozesse. Diese Abschnitte bezeichnet Montessori als die sogenannten sensitiven Perioden, die Gesamtentwicklung von 0 bis 6 Jahren als formative Periode. In dieser Zeit werden Umweltreize aufgenommen, absorbiert und miteinander in Beziehung gesetzt.
Entdeckungen und Entwicklungen. Durch Beobachtung des normalisierten Kindes und Erforschen seiner normalen, natürlichen Entwicklung glaubt Montessori, die "Pädagogik vom Kinde aus" aufzeigen zu können. Das Ziel ihrer Pädagogik ist deshalb eine neue Menschheit, die ihr Leben meistern kann.
Der neue Lehrer. Montessori versteht unter dem Lehrer bzw. der Lehrerin vorrangig den Beobachter, der den Lernprozess des Kindes verfolgt und, wenn nötig, in Kommunikation mit dem Kind tritt. Er muss auf das Kind hören, wenn es sagt: "Hilf mir, es selbst zu tun".

Migrationshintergrund und soziale Problemfälle

Was die Grundschule in Duisburg Bissingheim neben der oben erwähnten Motessori Pädagogig m. E. weiter auszeichnet, ist der sehr geringe Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und Kindern aus sozial schwierigen Verhältnissen. Bissingheim hatte laut Wikipedia zum 31.12.2009 insgesamt 3.234 Einwohner, davon sind 191 Ausländer, was einem Anteil von 5,91% entspricht. Entsprechend gering ist der Anteil der Schulkinder. Die Ausländer die in Bissingheim leben, sind in der Regel sehr gut integriert, so das man nicht davon sprechen kann das es hier in irgendeiner weise Nachteile gibt.

Laut dem Buch: "Soziale und ethnische Segregation in deutschen Großstädten von Jürgen Friedrichs, Sascha Triemer" gab es im Jahr 2000 in Bissingheim nur 2,5% Sozialhilfeempfänger, was die guten Verhältnisse eigentlich nur Unterstreicht.


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